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Dokumentarfilm des Monats

„Elon Musk Uncovered (OmU)“ am 29. April 2026 um 20.00 Uhr

Dokumentarfilm mit Online-Q&A mit Regisseur Andreas Pichler

Wir schreiben das Jahr 2014, und der Tech-Milliardär Elon Musk stellt vor einem begeisterten Publikum seine Pläne für ein selbstfahrendes Auto vor. Was die Verbraucher nicht wissen, ist, dass die „Autopilot”-Funktion von Tesla noch lange nicht straßentauglich ist und dass neue Besitzer dazu benutzt werden, die Software durch die Bereitstellung ihrer Daten zu verbessern. Schockierende Aufnahmen von Dashcams und Überwachungskameras zeigen die Rücksichtslosigkeit von Tesla-Autos, die plötzlich bremsen oder beschleunigen – und die darauf folgenden Unfälle. Dann veröffentlicht ein Mitarbeiter Tausende von Dokumenten mit Beschwerden von Nutzern. Dieser investigative Film zeichnet Musks kometenhaften Aufstieg und seinen Wandel hin zur Unterstützung von Donald Trump nach, der unternehmerischen Erfolg über Sicherheitsvorschriften stellt. Interviews mit Opfern und ihren Angehörigen sowie mit Journalisten und ehemaligen Tesla-Mitarbeitern offenbaren ein Klima, in dem ein unfertiges Produkt auf den Markt gebracht wird – und der öffentliche Raum als tödlicher Testplatz genutzt wird.

Regie: Andreas Pichler, Spieldauer: 90 min., Altersfreigabe: FSK folgt, Jahr: 2025

„Wir erben (OmU)“ am 27. Mai 2026 um 20.00 Uhr

Dokumentarfilm mit Online-Q&A mit Regisseur Andreas Pichler

Inmitten der ländlichen Idylle Frankreichs liegt das Lebenswerk von Stephanie und Ruedi Baumann – ein biologischer Landwirtschaftsbetrieb, den sie seit über 20 Jahren mit politischem Eifer und Hingabe führen. Mit zunehmendem Alter stellt sich die Frage, wer den Hof einmal übernehmen wird. Ihr Sohn Simon, längst in einem eigenen Leben als Filmemacher verankert, begleitet mit der Kamera, wie die Familie über diese Zukunft nachdenkt. Sein Bruder Kilian führt bereits einen eigenen Betrieb. Beide stehen vor der Herausforderung, persönliche Wege und die Verantwortung des Erbes in Einklang zu bringen. WIR ERBEN erzählt von einer Familie, in der persönliche Beziehungen, Ideale und die Realität der Landwirtschaft untrennbar miteinander verbunden sind. Die Gespräche und Konflikte machen deutlich, wie groß die unsichtbaren Lasten sind: Erwartungen, Vorstellungen, der unausgesprochene Druck zwischen den Generationen. Mit feinem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit wird die Hofübergabe zum Spiegel zentraler Fragen: Was bedeutet Verantwortung? Wie viel Freiheit lässt ein Erbe?

Regie: Simon Baumann, Spieldauer: 96 min., Altersfreigabe: ab 0, Jahr: 2024

Live-Veranstaltung

„Poetry Slam Bad Soden“ am 9. Mai 2026 um 20.00 Uhr

Live Veranstaltung

Poetry Slam ist ein literarischer Wettkampf mit einfachen Regeln:
1 – Die Texte müssen selbstgeschrieben sein
2 – Der Vortrag darf nicht länger als 7 Minuten sein
3 – Hilfsmittel und Verkleidungen sind nicht gestattet.
Ansonsten ist alles erlaubt: Lyrik und Prosa, Tiefgang und Comedy, Kurzgeschichte und Essay. Wer den Wettbewerb für sich entscheidet, bestimmt die härsteste Jury der Welt – das Publikum!
Nach vier ausverkauften Ausgaben freuen wir uns nun darauf, in die fünfte Runde zu starten – wie immer präsentiert von KinoKultur Bad Soden e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kino Casablanca! Poet:innen aus Hessen, Stars, vielversprechende Talente und Newcomer treten in den Wettstreit, um sich in mehreren Runden zu bewähren.

Unser Kino in 101 Filmorte